Maintastic kann im Web, auf Smartphones und Tablets oder auf Android Smart Glasses genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung der Fernwartungslösung ist, dass Sie bereits von Ihrem Plattform-Administrator eingeladen bzw. zur Plattform hinzugefügt worden sind. Unabhängig davon, auf welchem Gerät Sie sich anmelden möchten, benötigen Sie Ihren „Company Key“ (die Kennung der Plattform, bei der Sie sich anmelden möchten) und Ihre persönlichen Zugangsdaten (Nutzername oder E-Mail-Adresse und Passwort) oder einen QR-Code, der diese Informationen enthält und im Maintastic-System generiert werden kann.
Im Folgenden wird ein kurzer Überblick gegeben, wie Sie Ihre Plattform mit verschiedenen Geräten erreichen und wie der entsprechende Arbeitsbereich aufgebaut ist. Ausführlichere Beschreibungen der Module und Funktionen finden Sie jedoch in den entsprechenden Kapiteln des Handbuchs.
Mithilfe der Web-Anwendung können Experten bei zeitkritischen Situationen in jeder Werkstatt einfach von ihrem Arbeitsplatz aus Unterstützung leisten. Probleme können gelöst oder eingegrenzt werden, ohne dass der Experte eine Inspektion vor Ort durchführen muss, was zu geringeren Reisekosten und reduzierten Verlusten aufgrund von Maschinenstillständen führt.
Um die Web-Anwendung von Maintastic zu erreichen, müssen Sie keine Software installieren. Sie können die Anwendung in Ihrem Browser aufrufen, indem Sie die url Ihrer Plattform eingeben. Diese besteht in der Regel aus dem Namen Ihrer Plattform oder Ihres Arbeitsbereichs (dem sogenannten „Company Key“) und der Endung .share-platform.de (oder .com abhängig von Ihren Präferenzen): https://*companykey*.share-platform.de
Den *Companykey* Ihrer Plattform finden Sie z.B. in Ihrer Einladungs-E-Mail zu Maintastic. Wenn Sie Maintastic lieber über eine Desktop-Anwendung nutzen möchten, können Sie diese von der Anmeldeseite herunterladen (siehe Abbildung 1).
Über die Eingabe Ihres Nutzernamens oder Ihrer E-Mail-Adresse und Ihres Passworts können Sie sich auf der Software-Plattform Maintastic anmelden (siehe Abbildung 1).
Eigenes Passwort zurücksetzen
Ihr Plattformadministrator kann das Passwort ebenfalls zurücksetzen (siehe Interne und externe Nutzer bearbeiten und löschen).
QR-Code zur Anmeldung auf mobilen Geräten generieren
Auf der Anmeldeseite der Software-Plattform kann ein QR-Code mit Nutzerdaten generiert werden, um sich einfacher in der Smart Glasses oder Smartphone- und Tablet-App anzumelden. Geben Sie einfach Ihren Nutzernamen und Ihr Passwort ein und klicken Sie statt auf „Login“ auf „Generate QR Code Login“ (siehe Abbildung 1) und scannen Sie den angezeigten QR-Code mit Ihrem mobilen Gerät. Diese Funktion erreichen Sie auch nach dem Login im Bereich „Logout and Administration“ (siehe Abbildung 2). Der QR-Code ist aus Sicherheitsgründen nur 15 Minuten lang gültig.
Kontakt-Formular
Über die Schaltfläche „Contact us“ gelangen Sie zu einem Kontaktformular, über das Sie Ihre Anmerkungen direkt an die Maintastic GmbH senden können. Bitte geben Sie zusätzlich zu Ihrem Kommentar Ihre relevanten Daten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an.
Desktop-Anwendung herunterladen
Rechtliche Hinweise, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Abbildung 2 zeigt die Hauptansicht von Maintastic im Web. Die folgenden Abschnitte beschreiben die einzelnen Bereiche der Anwendung.
Hauptnavigation
Die Hauptnavigation der Web-Anwendung befindet sich auf der linken Seite. Von hier aus können Sie die „Kontakte“, „Chats“, „Chronik“, „Produkte“, „Cases“ oder „Workflows“ aufrufen. Je nach Modul öffnen sich bei deren Auswahl Untermenüs unterhalb des Hauptmenüs im Navigationsmenü.
Abmeldung und Verwaltung
Es gibt Schaltflächen zum Aktualisieren der Website, zum Abmelden vom System, zum Erhalt von Informationen über Maintastic („Über“) und zum Ändern der Nutzereinstellungen. Außerdem kann hier ein QR-Code mit Nutzerdaten generiert werden, um sich einfacher in der Smart Glasses oder Smartphone- und Tablet-App anzumelden. Scannen Sie dafür einfach den angezeigten QR-Code mit Ihrem mobilen Endgerät. Wenn der angemeldete Nutzer im System als Administrator angelegt ist, sieht er hier auch den „Management“-Bereich.
Minimieren und Maximieren des Menüs
Workspace
Title bar
Hier kann der Nutzer sehen, in welchem Bereich der Anwendung er sich befindet. Über den „Hilfe“-Knopf lässt sich das Nutzerhandbuch aufrufen.
Mit der Smartphone- und Tablet-App von Maintastic können die Nutzer auch unterwegs arbeiten. Im Vergleich zur Web-Anwendung ist der Funktionsumfang bei um den „Management“-Bereich von Maintastic reduziert. Darüber hinaus kann zwischen der Maintastic App für interne und externe Nutzer unterschieden werden. Für externe Nutzer steht je nach vergebenen Rechten ein reduzierter Funktionsumfang zur Verfügung (siehe auch Berechtigungssystem und -gruppen für externe Nutzer).
Die Installation der Smartphone- und Tablet-Apps für Android oder iOS funktioniert so, wie Sie es von Ihren Geräten gewohnt sind:
Verwendet der Servicetechniker oder Maschinenbediener Smart Glasses, hat er während der Arbeit die Hände frei und kann sich von einem Experten unterstützen lassen. Der Experte sieht quasi „durch die Augen“ des Technikers und bekommt so die perfekte Perspektive, um die Situation vor Ort zu analysieren. Dazu erhält der Experte den Anruf des Technikers auf seinem Smartphone oder nimmt den Anruf am Computer entgegen. Augmented-Reality-Assistenzfunktionen, das Pausieren des Bildes und das Auslösen von Screenshots unterstützen zudem eine effiziente Problemlösung. Wie bei den Web- und Smartphone-/Tablet-Anwendungen kann auch bei der Maintastic Smart Glasses App zwischen internen und externen Nutzern unterschieden werden. Für externe Nutzer steht ein reduzierter Funktionsumfang zur Verfügung.
Bitte machen Sie sich mit der Steuerung der jeweiligen Smart Glasses, die Sie besitzen, vertraut. Die Bedienungsanleitungen der Hersteller helfen Ihnen dabei. Um die Maintastic App nutzen zu können, muss die Brille mit dem Internet verbunden sein.
Nach dem Öffnen der Maintastic App werden Sie aufgefordert, einen QR-Code zu scannen, um sich anzumelden (siehe Abbildung 5). Sie können diesen Code im Web oder mit Ihrem Smartphone oder Tablet generieren. Beide Optionen setzen voraus, dass Sie bereits einen Nutzer und ein Passwort auf Ihrer Maintastic-Plattform haben:
Nachdem Sie Maintastic geöffnet und sich eingeloggt haben, stehen Ihnen alle Funktionen der Smart Glass App zur Verfügung. Im Vergleich zur Web-, Smartphone- und Tablet-App wurde der Funktionsumfang reduziert und auf die Technologie der Smart Glasses zugeschnitten.
Hauptmenü
Durch Aktivieren der Schaltfläche „Menü öffnen / schließen“ auf der linken Seite der App öffnen oder schließen Sie das linke Seitenmenü. Hier navigieren Sie durch Module und deren Unterseiten.
Wenn Sie sich nicht auf einer Unterseite befinden, werden hier alle verfügbaren Maintastic-Module (Kontakte und Chronik), sowie die Einstellungen und die Abmeldefunktion angezeigt und sind auswählbar.
Wenn Sie sich in einer Unterseite befinden, z.B. auf einem bestimmten Kontakt , können Sie über das Hauptmenü durch die entsprechenden Registerkarten navigieren.
Aktionsmenü
Durch Aktivieren der Schaltfläche „Aktionen anzeigen/ausblenden“ wird das Menü auf der rechten Seite geöffnet oder geschlossen. Dieses Menü ist nicht für die Navigation zwischen Modulen und Bereichen gedacht. Sie finden hier die Aktionen, die Sie auf der aktuellen Seite durchführen können.
Arbeitsbereich
Hier finden Sie Kontakte, Videoanrufe usw.
Videoanrufe und Chats sind eine der Grundfunktionen von Maintastic. Derzeit können Sie sich mit maximal 20 Nutzern in einem Video-Call befinden und auf Smart Glasses oder Smartphones und Tablets AR Video Support leisten. Anrufe können von internen Nutzern jederzeit wieder geöffnet werden. Externe Benutzer mit der Berechtigung „Geplanter Videoanruf“ können einen Anruf ab 30 Minuten vor dem Ende und innerhalb des Zeitplans wieder öffnen. Gastbenutzer können den Warteraum innerhalb der gleichen Zeitbeschränkungen betreten. Tickets zur Dokumentation des Videoanrufs können entweder als Vorbereitung vor dem Anruf oder innerhalb des bereits laufenden Anrufs erstellt werden. Weitere Informationen zu Tickets finden Sie unter Tickets.
Wenn ein Videoanruf zu einer bestimmten Zeit erfolgen soll, können Anrufe geplant werden (siehe Abbildung 9 bis Abbildung 13).
Einladen von Gästen zum Anruf über die Funktion „Anruflink kopieren“
An einem Videoanruf als Gast im Web teilnehmen
An einem Videoanruf als Gast auf mobilen Geräten über einen mobilen Browser oder die App teilnehmen
a. Sie können den Anruf für alle schließen und verlassen: Alle verbleibenden Gäste und externen Nutzer werden aus dem Anruf entfernt und der Anruf wird beendet.
b. Sie können den Anruf offenhalten und verlassen: Das Gespräch bleibt für Gäste und externe Nutzer offen. Sobald der letzte Gast oder Externe das Gespräch verlassen hat, wird dieses automatisch beendet.
Im Web und auf Mobilgeräten kann ein Videoanruf innerhalb des Anrufs zu einem Ticket hinzugefügt werden, indem Sie auf das Symbol „Videoanruf zum Ticket hinzufügen“ klicken, das sich im Menü unten rechts befindet (siehe Abbildung 15). Ein Ticket dient dazu, Videoanrufe zu dokumentieren und Screenshots und Videoaufzeichnungen aus dem Videoanruf zu speichern. Daher muss ein Anruf einem Ticket zugewiesen werden, um überhaupt Screenshots und Aufzeichnungen machen zu können.
Wenn das Video von einem beliebigen Teilnehmer angehalten wird, wird ein hochauflösendes (HD) Bild des Hauptvideos aufgenommen. Die Nutzer können dann auf dieses Bild zeichnen oder annotieren.
Innerhalb eines Videoanrufs gibt es mehrere Möglichkeiten für die Teilnehmer, über Annotationen miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig Hinweise zu geben. In diesem Unterkapitel werden die Annotationsmöglichkeiten des „Shared Pointers“, des „Navigationsmodus“ und der „dynamischen Annotationen“ sowie der „statischen Annotationen“ beschrieben. Bitte beachten Sie, dass diese Annotationen von Web- und Smartphone-/Tablet-Nutzern gegeben und empfangen werden können, aber von Smart Glasses Nutzern nur empfangen werden können.
Shared Pointer
Navigationsmodus
Dynamische Annotationen
Statische Annotationen
Live-Zoom
Statischer Zoom
Je nach verwendetem Gerät können Maintastic-Nutzer während oder außerhalb von Videoanrufen Chat-Nachrichten empfangen und/oder senden:
| Chats innerhalb von Videoanrufen | Chats außerhalb von Videoanrufen | |
|---|---|---|
| Web-Nutzer | Senden & Empfangen | Senden & Empfangen |
| Smartphone- und Tablet-Nutzer | Senden & Empfangen | Senden & Empfangeng |
| Smart Glasses Nutzer | Empfangen | Nicht verfügbar |
Chat-Nachrichten senden
Chat-Nachrichten übersetzen
Chat-Nachrichten können in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Sie können die gewünschte Sprache über das „Sprechblasen“-Symbol links neben der Chat-Nachricht auswählen, eine Chat-Nachricht eingeben und „Enter“ drücken. Die ursprüngliche Sprache wird automatisch erkannt, und der Text wird in die Zielsprache übersetzt. Um die Nachricht abzusenden, müssen Sie erneut „Enter“ drücken. Die Nachricht wird mit einer „übersetzt“-Beschriftung in der gewünschten Sprache versehen, um anzuzeigen, dass Sie die Übersetzungsfunktion verwendet haben.
Anhängen von Dateien im Chat
Ein direkter 1:1-Chat kann aus der Kontaktliste heraus über das „Sprechblasen“-Symbol initiiert oder fortgesetzt werden (siehe Abbildung 39). Dazu wechselt die Ansicht vom Menüpunkt „Kontakte“ zum Menüpunkt „Chats“ in der Hauptnavigationsleiste. Hier finden Sie auch die Chat-Nachrichten, die Ihnen während Videoanrufen gesendet wurden. Innerhalb des Chat-Bereichs von Maintastic können Sie auch neue Chat-Gruppen erstellen und mit mehreren Personen kommunizieren. Wie bei den Videoanrufen können Sie auch hier die Übersetzungsfunktion nutzen und Medien in den Chat hoch- oder herunterladen (siehe Abbildung 40 und Abbildung 41). Smartphone- und Tablet-Nutzer können den Chat-Bereich und die beschriebenen Funktionselemente auch in ihrer App vorfinden und entsprechend nutzen.
Tickets können im Web, auf Smartphones und Tablets sowie auf Smart Glasses aufgerufen und bearbeitet werden. Der Funktionsumfang, der Ihnen dort zur Verfügung steht, ist an den Anwendungsfall des jeweiligen Geräts angepasst und unterscheidet sich daher leicht voneinander. Im Folgenden finden Sie eine nach Geräten gegliederte Übersicht, die Sie als Referenz verwenden können.
Je nach ausgewähltem Ticket-Typ gibt es zusätzliche Detailfelder, die Sie bei der Ticket-Erstellung ausfüllen können. Externe Benutzer haben jedoch nur eingeschränkten Zugriff.
Externe Nutzer können einen Titel vergeben, ein Asset und einen Ticket-Typ auswählen, eine Beschreibung erstellen und Dateien hochladen, aber sie können das Ticket nicht einem Benutzer zuweisen, weitere Detailfelder ausfüllen, den Zugriff durch Bearbeiten der Teilnehmer verwalten oder Workflows hinzufügen.
Nachdem das Ticket erstellt wurde, können externe Benutzer den Status, den Bearbeiter, den Ticket-Typ, die Ticket-ID, verknüpfte Assets, den Ersteller, das Erstellungsdatum, das Aktualisierungsdatum, die Beschreibung und Videoanrufe sehen, aber nicht bearbeiten. Externe Benutzer können über das Kommentarfeld weitere Informationen zum Problem mitteilen.
Weitere Informationen zu Ticket-Typen finden Sie unter Ticket-Typ-Konfiguration.
Es gibt zwei Berechtigungsgruppen bezüglich der Tickets (siehe Abbildung 44):
Nachdem Sie ein Ticket erstellt haben, können Sie
Wie Sie in Abbildung 45 sehen, können Sie den Status des Tickets je nach Fortschritt auf „Offen“, „In Bearbeitung“ oder „Abgeschlossen“ setzen.
Im Abschnitt Planen von Videoanrufen mit Internen, Externen oder Gästen sehen Sie, wie ein Videoanruf über die Kontaktliste geplant und nach seiner Erstellung über den Menüpunkt „Chronik“ mit einem Ticket verknüpft wird. Es ist auch möglich, einen Videoanruf direkt in einem Ticket zu planen, indem Sie in der Ticket-Übersicht auf „Videoanruf planen“ klicken. Nach Eingabe der entsprechenden Daten wird der Anruf im Register „Videoanrufe“ am unteren Rand der Seite sowie in der allgemeinen Chronik in der Hauptnavigationsleiste angezeigt.
Mit dieser Funktion können Sie einzelne Aktivitäten in einem Ticket nachvollziehen. Hier können Sie sehen, wer Dokumente hinzugefügt oder gelöscht, Screenshots hinzugefügt, Aufgaben oder deren Status geändert oder andere Aktivitäten durchgeführt hat. Die entsprechende Registerkarte finden Sie in Abbildung 46.
Wenn die entsprechenden Datenfelder ausgefüllt sind, enthält dieser Teil des PDFs ebenfalls:
Im zweiten Abschnitt werden verknüpfte Assets mit den folgenden Informationen angezeigt:
Im vierten PDF-Abschnitt werden die „Aufgaben“ (siehe Aufgaben) aufgelistet. Wenn die Ticket-Teilnehmer Aufgaben angelegt haben, werden diese mit den folgenden Informationen angezeigt:
Der Teil „Kommentare“ des PDFs, entspricht der Registerkarte „Kommentare“ der Ticket-Übersicht (siehe Kommentarfunktion in Tickets), d.h. hier werden die folgenden Informationen angegeben:
Der sechste Abschnitt zeigt eine Liste aller zum Ticket gehörenden Dokumente und alle mit dem Ticket verknüpften Videoanrufe. Der Abschnitt besteht aus den folgenden Informationen:
Der letzte Abschnitt („Historie“) enthält Informationen über die Aspekte, die seit der Erstellung des Tickets hinzugefügt und bearbeitet wurden (siehe Historie eines Tickets):
Die Duplizierfunktion befindet sich im Kontextmenü des Tickets, vorausgesetzt, dass die nötigen Berechtigungen des Nutzers zum Erstellen und Sehen des Tickets vorhanden sind. Die Duplizierfunktion ermöglicht es internen Nutzern, ein bestehendes Ticket schnell und effizient zu kopieren. In der Ticketliste wird für ein bestehendes Ticket über das Kontextmenü des Tickets die Funktion „Ticket duplizieren“ gestartet. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem bestimmte Inhalte wie Beschreibung und Details standardmäßig übernommen werden, während andere Elemente optional sind. Die optionalen Elemente können nach Bedarf ein- oder abgewählt werden. Die optionalen Elemente sind Assets, Workflows, Aufgaben, Dokumente sowie Gruppen und Teilnehmer. Der Ticketname ist dabei ein Pflichtfeld, das immer neu gesetzt wird. Der oder die Bearbeiter/in kann während des Dupliziervorgangs neu gesetzt werden. Nicht verfügbare Optionen, z.B. weil es keine verlinkten Assets gibt, werden im Dialog ausgeblendet.
Mit einem Smartphone oder Tablet können Anwender auch unterwegs Tickets erstellen und befüllen. So können Techniker auch unterwegs ihre Servicefälle dokumentieren und diese Informationen direkt mit ihren Kollegen teilen. Innerhalb der Anwendung finden Sie fast alle Ticket-Funktionalitäten, die Sie aus der Web-Anwendung kennen und können diese intuitiv nutzen. Zum Beispiel können Sie:
Aufgrund ihrer Vorteile in der Handhabung werden Smart Glasses meist zur freihändigen Videokommunikation in einer Produktionsumgebung eingesetzt. Mit Tickets können Sie sie aber auch als Dokumentationswerkzeug nutzen. Hierfür steht bei Smart Glasses ein angepasster Funktionsumfang der Tickets zur Verfügung.
Sobald Sie über die Schaltfläche „Tickets öffnen“ im linken Seitenmenü das Ticket-Modul Ihrer Smart Glasses betreten haben, sehen Sie alle Tickets, auf die Sie Zugriff haben, mit Namen und IDs aufgelistet (siehe Abbildung 57). Von hier aus können Sie auf ein bestehendes Ticket zugreifen, indem Sie ihn in der Liste mit dem entsprechenden Steuerungstyp Ihrer Smart Glasses auswählen.
Innerhalb eines Tickets gibt es zwei Unterseiten, die im linken Menü angezeigt werden: „Details öffnen“, welches die Landing Page nach dem Öffnen eines Tickets darstellt, und „Dokumente öffnen“.
Im Detailbereich (siehe Abbildung 58) werden der Ticketname, die Ticket-ID, der Ticket Verantwortliche und die Ticket-Beschreibung angezeigt. Alle Details können innerhalb der Smart Glasses App nicht geändert werden und dienen nur als Referenz.
Im Dokumentenbereich (siehe Abbildung 59) können Sie die zum Ticket gehörenden Dokumente einsehen und neue Fotos oder Videos hinzufügen. Um ein neues Dokument in ein Ticket hochzuladen, wählen Sie ggf. den gewünschten Unterordner aus und selektieren im rechten Aktionsmenü „Foto aufnehmen“ oder „Video aufnehmen“. In beiden Fällen wird die Kamera-App Ihrer Brille geöffnet. Sobald Sie die Aufnahme beendet haben, wird das Video oder Foto automatisch in das Ticket hochgeladen und wird somit auch auf anderen Geräten sichtbar.
Ausgehend von der Ticket-Liste ist es Ihnen auch möglich, ein neues Ticket mit Ihren Smart Glasses zu erstellen, indem Sie im Aktionsmenü „Erstelle Ticket“ wählen (siehe Abbildung 60). Wenn mehrere Tickettypen auf Ihrer Plattform verfügbar sind, öffnet sich ein Dialog, in dem Sie einen davon auswählen müssen. Nachdem Sie Ihre Auswahl bestätigt haben, werden Sie zu den Ticket-Details des neu angelegten Tickets geleitet und können wie oben beschrieben durch diesen navigieren.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um eine vereinfachte Art der Ticket-Erstellung handelt, die dazu dient, ein neues Ticket möglichst schnell mit Ihren Smart Glasses zu erstellen und mit Inhalten in Form von Bildern und Videos zu füllen. Daher wird der Inhalt einiger Felder automatisch generiert oder bleibt beim Anlegen zunächst leer:
Jedes Ticket, den Sie mit Ihren Smart Glasses angelegt haben, kann natürlich wieder aufgerufen werden, wenn Sie sich im Web oder auf Ihrem Smartphone oder Tablet einloggen. Sie können die dort verfügbaren Funktionen zur Nachbereitung und zum Abschluss nutzen.
Tasks ermöglichen es Ihnen, einzelne Arbeitselemente im Zusammenhang mit Tickets in Maintastic SHARE zu verwalten und zu verfolgen. Sie können entweder direkt aus einem Ticket heraus oder eigenständig über die Create Task Schaltfläche erstellt werden. Tasks helfen dabei, komplexe Tickets in kleinere, umsetzbare Einheiten zu unterteilen und ermöglichen eine klare Zuordnung und Fälligkeitsverfolgung.
Tasks sind im Web zugänglich und werden in einer Tabellenansicht oder, falls keine vorhanden ist oder die ausgewählten Filter kein passender Task finden konnten, als leerer Zustand angezeigt. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Übersicht über die Verwendung des Task-Module in der Webanwendung.
In der Webanwendung steht die volle Task-Funktionalität zur Verfügung. Tasks können erstellt, bearbeitet, Benutzern zugewiesen und nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden. Jeder Task muss mit einem Ticket verknüpft sein, während ein Ticket mehrere Tasks enthalten kann.
Tasks werden in der Regel verwendet, um Serviceanfragen, Inspektionen oder Entwicklungstickets in kleinere Teile zu zerlegen, die unabhängig voneinander bearbeitet und effektiver überwacht werden können.
Pflichtfelder:
Optionale Felder:
Tasks werden in einem Tabellenformat angezeigt, es sei denn, es gibt keine Tasks, die mit den aktuellen Filtern übereinstimmen. In diesem Fall wird die folgende Meldung angezeigt:
Keine übereinstimmenden Tasks gefundenEs gibt keine Ergebnisse, die Ihrer Suche entsprechen. Bitte entfernen Sie Filter oder versuchen Sie es mit einer anderen Sucheingabe.
Sie können auf die Clear Search Schaltfläche klicken, um alle ausgewählten Filter schnell zu löschen.
| Column | Beschreibung |
| ID | Eindeutige Kennung des Tasks |
| Task | Titel des Tasks |
| Status | Aktueller Status (z. B. Offen, In Bearbeitung, Fertig) |
| Assignee | Zugewiesener Benutzer |
| Due Date | Deadline für Tasks |
| Related Tickets | Ticket, das mit dem Task verknüpft ist |
Sie können auf das Zahnradsymbol auf der rechten Seite der Tabelle drücken, um bestimmte Spalten auszublenden oder optionale Spalten anzuzeigen, z. B. die folgenden:
| Aktualisiert am | Datum der letzten Aktualisierung |
| Erstellt am | Datum der Task erstellung |
| Erstellt von | Benutzer, von dem der Task erstellt wurde |
Benutzer können Filter und Sortierungen anwenden, um ihre Task-Liste besser zu verwalten. Zu den verfügbaren Filtern gehören:
Tasks können direkt aus der Tasktabelle auf der Registerkarte Tasks bearbeitet oder gelöscht werden . Auf diese Aktionen kann auf folgende Weise zugegriffen werden:
Sie können einen Task auf zwei Arten zur Bearbeitung öffnen:
Nach dem Öffnen können alle Task-details wie Titel, Beschreibung, Beauftragter, Fälligkeitsdatum und Status geändert werden. Die Änderungen werden durch Klicken auf die Update Schaltfläche übernommen.
Auf Smartphone- und Tablet-Geräten steht das Task-modul in einer vereinfachten und für Mobilgeräte optimierten Ansicht zur Verfügung. Benutzer können ihre Tasks von unterwegs aus anzeigen, verwalten und bearbeiten. Das mobile Erlebnis konzentriert sich auf die persönliche Taskverfolgung und schnelle Interaktion.
Um auf Ihre offenen Tasks zuzugreifen, öffnen Sie das Hauptmenü und wählen Sie my open Tasks (siehe Abbildung 59 und Abbildung 60)
Dadurch gelangen Sie zu einer gefilterten Ansicht, in der nur die Tasks angezeigt werden, die Ihnen derzeit zugewiesen sind. Tasks werden mit ihrem Titel, dem Fälligkeitsdatum, dem zugehörigen Ticket, dem aktuellen Status und dem Beauftragten aufgelistet.
Jeder Taskeintrag bietet interaktive Optionen (siehe Abbildung 61):
Zusätzlich werden Metadaten am unteren Rand angezeigt (Erstellt von, Erstellt am, Aktualisiert am). Die Änderungen müssen gespeichert werden, indem Sie auf die Schaltfläche Speichern am unteren Bildschirmrand tippen.
Jeder Task muss mit einem Ticket verknüpft sein. Einem einzelnen Ticket können mehrere Tasks zugeordnet sein. Diese Struktur ermöglicht es Teams, die Arbeit logisch aufzuteilen und die Rückverfolgbarkeit zwischen Tickets und ihren Ausführungsschritten zu gewährleisten.
Assets werden verwendet, um technische Dokumentationen über die Web Anwendung bereitzustellen, zu strukturieren und mit einem QR-Code zu verknüpfen. Dieser QR-Code kann dann ausgedruckt und an das reale Asset oder die Maschine, die er repräsentiert, angebracht werden. Durch das Scannen des QR-Codes können Nutzer von Smartphones oder Smart Glasses die Dokumentation und Tickets dieses spezifischen Assets erneuert aufrufen.
Die Assetliste kann nach dem technischen Platz und Assettypen gefiltert werden (siehe Abbildung 63). Die Filterung nach bestimmten Assettypen kann hilfreich sein, wenn Sie einen Überblick über alle Assets eines bestimmten Typs erhalten möchten. Assets können einem technischen Platz zugeordnet werden, um einen besseren Überblick über Ihre Assets zu erhalten, insbesondere wenn sie über mehrere Standorte verteilt sind oder zu verschiedenen Produktionslinien gehören. Die Assets in der Liste können ebenfalls nach der ID, Beschreibung und Seriennummer sortiert werden.
Erstellen eines neuen technischen Platzes
Zweck: Neue Strukturpunkte zur Organisation von Assets anlegen.
Umbenennen eines technischen Platzes
Zweck: Anpassung des Namens bei Änderungen oder Korrekturen.
Verschieben eines technischen Platzes
Zweck: Änderung der hierarchischen Struktur (z. B. Wechsel von einer Halle in eine andere).
Löschen eines technischen Platzes
Zweck: Entfernen von Strukturpunkten, die nicht mehr benötigt werden.
Filtern der Asset-Liste
Um Assets innerhalb einer bestimmten Struktur schnell zu finden:
Filtern anderer Listen (Tickets, Aufgaben, Workflows, Berichte) nach technischem Platz
Um einen Überblick über alle Aktivitäten zu einem bestimmten Standort zu erhalten:
Suche innerhalb der technischen Platz Struktur
Um einen bestimmten Funktionsstandort oder ein Asset schnell zu finden:
Sie können sich die zugrundeliegenden Rechte der Berechtigungsgruppen anzeigen lassen, indem Sie bei der Zuweisung der Rollen über das „Information“-Symbol fahren.
Mit Maintastic können Sie einem Asset oder dessen (Sub-)Komponenten technische Dokumentationen, z.B. in Form von PDF-, Bild- oder Videodateien, hinzufügen. Auch das Referenzieren bestimmter Seiten eines PDF-Dokuments auf (Sub-)Komponenten ist möglich.
Technische Dokumentation hochladen
Um PDFs, Bilder oder Videos zu einem Asset, einer Komponente oder einer Subkomponente hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor (siehe Abbildung 69):
Dokumente referenzieren
Mit Hilfe der Funktion „Referenzdokument“ können Sie eine bestimmte Seite eines PDF-Dokuments, das bereits in ein Asset oder einer seiner Komponenten oder Subkomponenten hochgeladen wurde, auf eine andere Komponente oder Subkomponente desselben Assets referenzieren.
Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Assets können Sie im Dialog vorhandene Tickets auswählen, um sie mit diesem Asset zu verknüpfen. Auch beim Anlegen oder Bearbeiten eines Tickets können Sie ihn im entsprechenden Bearbeitungsfenster mit einem oder mehreren Assets verknüpfen. Entsprechend werden alle Tickets, die zu einem Asset gehören, in dessen Übersicht als „Verbundene Tickets“ angezeigt. Diese können durch Anklicken des Tickets aufgerufen werden. Außerdem gibt es Symbole, um die Dokumente des Tickets direkt zu erreichen, seine Daten zu bearbeiten oder ihn aus dem Asset zu entfernen (siehe Abbildung 73).
Ähnlich wie bei Tickets können Sie bei der Erstellung eines Assets vorhandene Workflows mit diesem verknüpfen. Nachdem das Asset erstellt wurde, können Sie weiterhin neue Workflows verknüpfen, indem Sie auf die Schaltfläche „Bearbeiten“ im Menü „Assets“ klicken. Alle verknüpften Workflows werden in der Liste „Verbundene Workflows“ angezeigt.
Die Duplizierfunktion ermöglicht es, ein bestehendes Asset zu kopieren. Um ein Asset zu duplizieren, öffnet man die Asset-Liste und startet über das Kontextmenü des gewünschten Assets die „Asset duplizieren“ Funktion. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem grundlegende Angaben wie der Name des Assets sowie eine neue Seriennummer verpflichtend einzutragen sind. Diese Seriennummer unterscheidet das neue Asset eindeutig vom Original. Alle weiteren Inhalte wie Komponenten, Subkomponenten und Dokumente werden standardmäßig übernommen. Darüber hinaus kann entschieden werden, ob auch verlinkte Workflows kopiert werden sollen. Zusätzlich ist die Option vorhanden, auch mit einem Asset verknüpfte Tickets zu berücksichtigen. Hierbei gibt es drei Auswahlmöglichkeiten: Es können entweder keine Tickets übernommen werden, die bestehenden Tickets lediglich verlinkt werden oder aber vollständig dupliziert werden. Wird die letzte Option gewählt, kopiert das System alle mit dem Original verbundenen Tickets inklusive ihrer Inhalte und erstellt daraus neue Tickets, die automatisch mit dem duplizierten Asset verknüpft werden.
Die Assetfunktionalitäten von Internen und Externen in der Smartphone- und Tablet-App unterscheiden sich geringfügig. Die folgenden Unterkapitel geben einen kurzen Überblick darüber.
Unter der Voraussetzung, dass dem Externen die Rechtegruppe „Assets“ zugewiesen wurde, erhält er Zugriff auf die Assets, zu denen er zugewiesen ist. Der externe Nutzer kann die Assetexperten sehen und anrufen, aber keine anderen Assetteilnehmer. Der Nutzer kann auch die Komponenten und Subkomponenten des Assets sowie die angehängten Dokumente auf jeder Ebene einsehen. Es ist für einen Externen nicht möglich, Dokumente zu dem Asset hinzuzufügen.
Wenn Sie in der linken Menüleiste die Registerkarte „Assets“ auswählen, wird die Assetliste geöffnet (siehe Abbildung 74). Sie können entweder ein Asset aus dieser Liste auswählen oder Sie öffnen den QR-Code-Scanner, indem Sie im Aktionsmenü auf der rechten Seite die Schaltfläche „Asset scannen“ auswählen. Mit diesem Scanner können Sie einen zu einem Asset gehörenden QR-Code einscannen (dieser Code muss in der Web-Anwendung der Software erzeugt werden, siehe QR-Codes drucken und auf einem Asset aufbringen). Beide Varianten führen Sie direkt zu den Assetdetails des ausgewählten Assets (siehe Abbildung 75). Innerhalb eines Assets gibt es drei Unterseiten: „Details öffnen“, „Dokumente öffnen“ und „Verbundene Tickets“. Im Detailbereich des Assets gelangen Sie über die Schaltfläche „Experte kontaktieren“ zu einer Liste von Experten, die diesem Asset zugeordnet sind. Es ist möglich, einen Anruf mit ihnen zu initiieren, indem Sie den Kontakt aus der dann angezeigten Liste auswählen. Im Bereich „Dokumente“, der dem Dokumentenbereich der Tickets ähnelt (siehe Abbildung 59), können Sie die zum Asset gehörenden Dokumente einsehen. Als interner Nutzer mit Bearbeitungsrechten können Sie auch neue Fotos oder Videos hinzufügen. Wählen Sie dazu im Aktionsmenü (rechte Seite) „Foto aufnehmen“ oder „Video aufnehmen“. In beiden Fällen wird die Kamera-Applikation Ihrer Datenbrille geöffnet. Sobald Sie die Aufnahme beendet haben, wird das Video oder Foto automatisch in das Asset hochgeladen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle hier aufgelisteten Dokumente zum Gesamtasset gehören und nicht zu den Komponenten oder Subkomponenten, die Sie eventuell im Web erstellt haben. Unter „Verbundene Tickets“ können Sie alle mit dem Asset verbundenen Tickets sehen und auf diese zugreifen.
Das Workflows-Modul wurde entwickelt, um Werkstattmitarbeiter, Techniker und Ingenieure bei neuen und ungewohnten Aufgaben zu unterstützen. Ein Workflow ist eine Struktur, die den Nutzer durch die selbständige Lösung komplexer Aufgaben führt. Workflows können von jedem über eine einfache und leicht verständliche Web-Anwendung erstellt werden. Erstellte Workflows können versioniert und mit einem Klick für andere Mitarbeiter freigegeben werden. Workflows werden auf mobilen Endgeräten direkt „on the fly“ abgespielt. Je nach Präferenz können Smartphones, Tablets oder Smart Glasses vom Werker genutzt werden. Wenn die Aufgabe es erfordert, können verschiedene Arten von Feedback an das System zurückgegeben werden. Basierend auf diesem Feedback werden automatisch Berichte über die Ergebnisse der Ausführung des Workflows erstellt. Das Prinzip des Workflows-Moduls ist in Abbildung 77 dargestellt.
Das allgemeine Verfahren zur Erstellung eines Workflows beginnt mit einem Klick auf die Schaltfläche „Neuer Workflow“. Nun öffnet sich ein Fenster, wie in Abbildung 78 dargestellt, in dem Sie den Namen des neuen Workflows, die Beschreibung und alle Teilnehmer eingeben können. Außerdem können Sie ein Vorschaubild hochladen und Assets mit dem Workflow verknüpfen. Teilnehmer können entweder einzeln oder in Teams hinzugefügt werden (siehe Erstellen und Verwalten von Teams) und mit verschiedenen Zugriffsrechten ausgestattet werden. Mit der Option „View“ kann der Teilnehmer den Workflow nur sehen und ausführen, während er mit der Option „View & Edit“ auch Änderungen vornehmen kann.
Erstellen von Video-, Bild-, PDF- oder Textanleitungsschritten in einem Workflow
Nach der Auswahl des Schritttyps im Workflow-Editor können Sie den Inhalt des Schrittes festlegen. Dazu gehören für alle Schritte ein Titel und eine Beschreibung. Je nach Schritttyp können dem Schritt weitere Inhalte hinzugefügt werden.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass Videos ein hervorragendes Werkzeug sind, um Nutzer in einen Arbeitsablauf einzuweisen. Das Füllen eines Videoschritts mit Inhalt ist in Abbildung 81 dargestellt.
Natürlich können Sie auch Smartphones oder Tablets verwenden, um Videos aufzunehmen. Die meisten mobilen Geräte verfügen auch über ein eingebautes Videobearbeitungswerkzeug für grundlegende Vorgänge wie das Trimmen und Zuschneiden eines Videoclips.
Je nach dem für die Aufnahme verwendeten Geräts und den spezifischen Einstellungen, die während der Aufnahme verwendet werden, kann die Größe der Videodatei erheblich sein. Um Verzögerungen bei der Videowiedergabe und hohe Datenraten zu vermeiden, können Sie das Video komprimieren. Eine hervorragende Open-Source-Software für diese Aufgabe ist Handbrake (siehe Infobox unten).
Tipp: Wie komprimiert man ein Video?
Einbindung von Bild-, Text-, Options- oder QR-Code-Feedback-Schritten in einen Workflow
Kennzeichnung von Workflow-Schritten als „verpflichtend“
Es ist wichtig zu beachten, dass der Workflow vor seiner Freigabe nur für Nutzer mit „Edit“-Berechtigung verfügbar ist. Nutzer können den Workflow daher zunächst im privaten Bereich bearbeiten und ihn für Nutzer mit „View“-Berechtigung freigeben, sobald sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Bitte beachten Sie, dass die Workflows nicht auf Smart Glasses, Smartphones und Tablets bearbeitet werden können, sondern nur im Web, d. h. auch Nutzer mit Editier-Befugnissen können auf diesen mobilen Endgeräten nicht auf eine nicht freigegebene Version des Workflows zugreifen.
Workflow-spezifische Berichte
Bericht-Liste
In den folgenden Unterkapiteln werden die Funktionen des Bereichs „Management“ detailliert erklärt. Der Management-Bereich ist nur über die Web-Applikation erreichbar und Sie finden den entsprechenden Reiter im unteren Teil des linken Seitenmenüs. Um vollen Zugriff auf den Management-Bereich von Maintastic zu erhalten, benötigen Sie Administratorrechte. Eingeschränkten Zugriff auf den Bereich haben auch Nutzer der Berechtigungsgruppen „Assetmanager“ und „Nutzermanager“. Weitere Informationen zum Rechtesystem finden Sie unter Berechtigungssystem und -gruppen für interne Nutzer.
Der Verwaltungsbereich lässt sich in drei folgende Unterabschnitte unterteilen:
Im folgenden Kapitel wird beschrieben, wie Sie neue Nutzerkonten anlegen und bestehende verwalten, sowie Teamstrukturen erstellen und organisieren können.
Beim Anlegen von einem Nutzer müssen Sie den Lizenztyp auswählen, den dieser verwenden soll. Dafür steht im Moment nur die Einzelnutzerlizenz zur Verfügung.
Einzelnutzerlizenz: Bei diesem Lizenztyp wird eine Lizenz einem Nutzerkonto zugewiesen. Der Nutzer kann sich mit dieser Lizenz sogar an mehreren Geräten anmelden. Die einzige Einschränkung hierbei ist, dass der Nutzer nicht in mehr als einem Videoanruf gleichzeitig sein kann.
Um der Plattform einen neuen internen Nutzer hinzuzufügen, müssen Sie als Nutzer mit der Berechtigungsgruppe „Administrator“ oder „User Manager“ angemeldet sein und sich im Verwaltungsbereich der Software befinden. Von hier aus haben Sie zwei Möglichkeiten, den Nutzer anzulegen: Die Registerkarte „Nutzer“ und die Registerkarte „Einladungen“.
Anlegen von internen Nutzern über den Reiter „Nutzer“
*1: Informationen zu Berechtigungsgruppen und Teams finden Sie in Berechtigungssystem und -gruppen für interne Nutzerund Erstellen und Verwalten von Teams
*2: Starke Passwortrichtlinie – Mindestens 9 Zeichen einschließlich Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Enthalten Sie mindestens ein Sonderzeichen, z.B. !@#?. Verwenden Sie kein Passwort, das mit Ihrem Nutzernamen identisch oder diesem ähnlich ist.
Interne Nutzer über den Reiter „Einladungen“ anlegen
Nach dem Versenden der Einladung wird der betreffende Nutzer in der Registerkarte „Einladungen“ mit dem Status „Anstehend“ aufgeführt. In diesem Zustand kann der Admin mit den Symbolen die Einladungs-E-Mail erneut versenden (Pfeil-Symbol) oder die Einladung abbrechen (Mülleimer-Symbol).
Maintastic verfügt über ein Berechtigungssystem, das auf einer langen Liste von Einzelberechtigungen basiert. Aus diesem Pool wurden sechs globale Berechtigungsgruppen mit unterschiedlichen Zugriffsrechten auf die Plattform vordefiniert:
Die Plattformadministratoren können jedem internen Nutzer beim Anlegen eines neuen Nutzers oder beim Bearbeiten eines bestehenden Nutzers im Verwaltungsbereich eine oder mehrere dieser Berechtigungsgruppen individuell zuweisen (siehe Abbildung 93). Dadurch wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Bereiche der Software Zugriff haben, auf die sie Zugriff haben sollen. Die zu den Gruppen gehörenden Zugriffsrechte werden im Folgenden kurz beschrieben.
Administratoren
Product Manager
Diese Berechtigungsgruppe kann Assets, Assettypen, Komponententypen und Subkomponententypen sehen, hinzufügen, bearbeiten und löschen. Dazu erhalten die Mitglieder dieser Gruppe Zugriff auf die entsprechenden Registerkarten des Verwaltungsbereichs.
User Manager
Workflow Manager
Ticket Manager
Default User
Wenn Sie das Formular zum Anlegen eines neuen externen Nutzers ausfüllen, müssen Sie mindestens folgende Angaben machen
Die Schritte sind in Abbildung 94 und Abbildung 95 anhand der Nutzererstellung über die Registerkarte „Nutzer“ im Managementbereich dargestellt, aber das Formular sieht genauso aus, wenn Sie den Weg über die Kontaktliste wählen.
Authentifizierung „Passwort festlegen“
Authentifizierung „Passwort per E-Mail setzen“
„QR-Code“-Authentifizierung
Der externe Nutzer meldet sich an, indem er einen QR-Code scannt, der so lange gültig ist, wie er nicht von Interna geändert wird. Wenn das Kontrollkästchen „E-Mail senden“ aktiviert ist, erhält der externe Kontakt eine E-Mail mit dem QR-Code und Informationen über den Nutzernamen und den Firmenschlüssel. Wenn das Kontrollkästchen „E-Mail senden“ nicht aktiviert ist, müssen Sie den Code dem externen Nutzer auf andere Weise zur Verfügung stellen, z.B. indem Sie ihn ausdrucken und an den externen Nutzer senden. Sie können den QR-Code jederzeit im Abschnitt „Externe Kontakte“ Ihrer „Kontakte“-Liste finden und aufrufen und ihn an gleicher Stelle neu generieren.
Externe Nutzer haben im Vergleich zu (firmen-)internen Nutzern einen eingeschränkten Zugriff auf das System: Es ist ein so genannter „Easymode“ implementiert, d.h. es gibt einige vordefinierte externe Nutzergruppen, die für Nutzer genutzt werden können, die keinen vollen Zugriff auf die Funktionalitäten von Maintastic haben sollen oder diese einfach nicht benötigen.
Abbildung 96 zeigt einen Beispielbildschirm eines externen Nutzers, der nur die Berechtigungen „Assets“ hat.
Auf Videoanrufe zugreifen
Anrufe starten
Auf Assets zugreifen
Auf Kontakte zugreifen
Auf Workflows zugreifen
Auf Chats zugreifen
Tickets erstellen & einsehen
Externe Benutzer können Tickets von Ticket-Typen erstellen, die für sie aktiviert wurden. In Tickets können sie den Verantwortlichen, den Status, den Ticket-Typ und die Beschreibung sehen sowie Kommentare hinzufügen. Aufgaben, Workflows, Dokumente und Teilnehmer sind nicht sichtbar. Wenn die Berechtigung „Auf Assets zugreifen“ gegeben ist, können sie Tickets mit Assets verknüpfen.
Über das Menüsymbol können Sie auch das Passwort des Nutzers zurücksetzen, eine Nutzerauswertung aufrufen (solange die „Anrufstatistik“-Funktion auf Ihrer Plattform aktiviert wurde), den Lizenztyp des Nutzers ändern, ihn deaktivieren oder löschen.
Die Nutzerliste kann durch Klicken auf die Schaltfläche „Nutzerliste exportieren“ auf der Registerkarte „Nutzer“ in eine .csv-Datei exportiert werden. Die Liste enthält alle Nutzer mit ihren Anmeldedaten, Berechtigungen und den Teams, in denen sie tätig sind.
Erstellen Sie ein neues Team, indem Sie
Es ist auch möglich, aber nicht notwendig, zusätzliche Datenfelder („Keys“) für jeden Asset- / Komponenten- / Subkomponententyp zu definieren. Diese Datenfelder erscheinen, wenn ein Nutzer ein neues Asset / eine neue Komponente / Subkomponente dieses Typs anlegt und können ausgefüllt werden, um dem Element weitere Informationen hinzuzufügen.
In Abbildung 100 können Sie den Vorgang am Beispiel der Erstellung eines Komponententyps verfolgen. Das Anlegen von Asset- und Subkomponententypen erfolgt analog, mit dem Unterschied, dass es für Subkomponententypen keine Auswahlliste gibt, da sie die kleinste Einheit eines Assets darstellen.
Nachdem ein Ticket erstellt wurde, kann er auch im Tab Management bearbeitet werden (siehe Abbildung 103). Standard-Detailfelder sind Felder, die in jedem Ticket Typen enthalten sind und daher nicht bearbeitet werden können. Tickettypen können auch mit Standardwerten für bestimmte Detailfelder versehen werden. Dies kann nützlich sein, wenn bestimmte Tickettypen häufig verwendet werden und sich die meisten Details nicht ändern. Um einen Standardwert zu setzen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Standardwert setzen“. Es öffnet sich eine Vorschauseite eines Tickets, auf der Sie die Standardwerte nach Belieben einstellen können. Benutzerdefinierte Detailfelder sind die Felder, die hinzugefügt oder gelöscht werden können. Auf der rechten Seite sehen Sie alle Felder, die verfügbar sind und zum Ticket Typen hinzugefügt werden können. Sie können auch selbst benutzerdefinierte Felder erstellen. Dazu müssen Sie einen Feldtyp auswählen und dem Feld einen Namen und eine Beschreibung geben (siehe Abbildung 104).
Auf der Registerkarte „Statistiken“ können Manager die Anrufstatistiken des letzten Tages, der letzten Woche, des letzten Monats oder eines Nutzerdefinierten Zeitraums als cvs-Datei herunterladen. Außerdem können sie sich die Speicherstatistiken ansehen, um herauszufinden, wie viel Prozent des Serverspeichers belegt sind (siehe Abbildung 107). Während die Speicherstatistik immer sichtbar ist, wird die Anrufstatistik erst nach einer Anfrage über Maintastic aktiviert.
Die Home View ist der erste Bildschirm nach dem Login und dient als zentraler Einstiegspunkt in die Anwendung. Sie besteht aus verschiedenen Kacheln, die jeweils einen schnellen Zugriff auf unterschiedliche Module und gefilterte Listen ermöglichen.
Die Kacheln sind mit blauen Zählern (Pills) versehen, die die Anzahl der sich in dieser Ansicht befindlichen Elemente darstellen. Beispielsweise zeigt die Kachel „My open tickets“ die Zahl der Tickets, die offen und in Bearbeitung sind sowie einem selbst zugeordnet sind. Der Zähler für „My open tasks“ informiert über noch nicht abgeschlossene eigene Aufgaben. Die „Meine Anfragen“ Kachel öffnet eine Übersicht aller Tickets, die von der Nutzerin oder dem Nutzer selbst erstellt wurden. In der Listenansicht ist standardmäßig ein Filter aktiv, der sicherstellt, dass nur die vom aktuellen Konto erstellten Anfragen angezeigt werden. Um eine klare Struktur zu gewährleisten, wird die Liste nach „Created on“ sortiert, sodass die neuesten am Anfang erscheinen. Neben den Listenmodulen gibt es auch Kacheln, die zum Modul navigieren, ohne aktivierte Filter oder Sortierungen, wie „Meine Chats“, „Meine Assets“ oder „Meine Videoanrufe“.
Zusätzlich gibt es drei Knöpfe mit unterschiedlichen Funktionen. Mit dem „QR Code scannen“ Knopf können alle in Maintastic generierten QR-Codes gescannt werden. Beim Scannen eines gültigen QR-Codes und bei Vorhandensein der nötigen Berechtigungen öffnet sich dann das entsprechende Element. Zudem kann mit dem „Anruf starten“ Knopf direkt ein Anruf gestartet werden. Interne Nutzer können sowohl interne als auch externe Kontakte aus der Kontaktliste auswählen, während externe Nutzer:innen ausschließlich interne Kontakte aus ihrer Kontaktliste hinzufügen dürfen. Externe können, nachdem der Anruf gestartet hat und einmalig Teilnehmer hinzugefügt wurden, keine weiteren hinzufügen. Nach dem Beenden des Gesprächs kehrt die Anwendung automatisch zur Home View zurück. Mit dem „Ticket erstellen“ Knopf kann der Ticket-Erstellungsvorgang direkt gestartet werden.
Die Konfiguration der Home View ist eine plattformweite Einstellung, die ausschließlich von Administratoren im Home Tab des Management Panels vorgenommen werden kann. Änderungen müssen explizit gespeichert werden, bevor sie für alle Nutzer sichtbar werden. Dabei gelten einheitliche Regeln, die sowohl auf interne als auch auf externe Benutzergruppen angewendet werden, wobei die Sichtbarkeit einzelner Kacheln und Knöpfe immer von den jeweiligen Berechtigungen des Nutzers abhängig ist. Standardmäßig sind die Kacheln „Meine offenen Tickets“, „Meine offenen Aufgaben“, „Meine Anfragen“ und „Meine Videoanrufe“ aktiviert und auf der Home View sichtbar. Im Konfigurationsbereich können diese deaktiviert werden bzw. weitere Kacheln, wie „Meine Assets“, „Meine Workflows“, „Meine Chats“ und „Meine Kontakte“ für die Home View aktiviert werden. Jede Kachel kann ein- und ausgeblendet werden. Die Home View ist so konzipiert, dass immer mindestens eine Kachel oder Knopf aktiv ist. Die Reihenfolge der Kacheln kann per Drag-and-Drop verändert werden.
Unsere flexible API ist darauf ausgelegt, bestehende IT-Systeme mit Maintastic zu integrieren. Typische Anwendungsfälle reichen von der Integration von Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Product Lifecycle Management (PLM) Systemen bis hin zur Integration von Manufacturing Execution Systems (MES) oder anderen Shopfloor-orientierten IT-Systemen.
Sobald die Partner-API auf Ihrem Arbeitsbereich aktiviert ist, können Sie über folgenden Link auf die Dokumentation zugreifen:
Wenn Sie den Status Ihres Tickets in Salesforce ändern, wird der Status automatisch für das verknüpfte Ticket in Maintastic übernommen, wie es in Abbildung 132 und Abbildung 133 zu sehen ist.
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