KI-ssist: KI-gestützte Assistenzplattform für die Industrie

Picture of <div class="post-authorline">   <span class="author-name">Daniel Ken Wulf-Misaki</span>,   <span class="author-role">Product Management & Research</span><br>   <time class="post-date" datetime="2025-10-15">Aachen, 26. Februar 2026</time>   <span class="sep"> | </span>   <span class="reading-time">2 Min. Lesezeit</span> </div>

Gruppenfoto im Kontext des Forschungsprojekts KI-ssist zur Entwicklung KI-gestützter Assistenzlösungen für die Instandhaltung.
Das Forschungsprojekt KI-ssist entwickelt eine zukunftsweisende Plattform für den sicheren, zuverlässigen und datenschutzkonformen Einsatz von Large Language Models (LLMs) in industriellen Anwendungen. Gefördert durch EFRE NEXT.IN.NRW richtet sich das Projekt insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Ziel, ihre digitalen Service-, Instandhaltungs- und Produktionsprozesse optimieren und automatisieren zu können. Dabei zeigt sich das Potenzial der Technologie besonders in praxisnahen Anwendungsfällen. So ermöglicht KI-ssist eine intuitive, sprachbasierte und nutzerfreundliche Meldung von Störfällen direkt aus der Produktion, wodurch Fehler schneller erfasst und Reaktionszeiten verkürzt werden. Gleichzeitig unterstützt die Plattform Werker und Techniker, indem sie historische Wartungsarbeiten automatisch dokumentiert, strukturiert bereitstellt und damit eine fundierte Entscheidungs- und Lösungsfindung am Einsatzort ermöglicht.

Welche Herausforderung adressiert das Forschungsprojekt?

Unternehmen in der EU, die mit vernetzten Produkten (z. B. Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen) arbeiten, Cloud-Dienste nutzen oder Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen wollen, müssen große Datenmengen wirksam managen und dabei Regelwerke wie den EU Data Act und den EU AI Act beachten. LLMs können die Wartung, Instandhaltung, Condition Monitoring und Dokumentation stark beschleunigen, benötigen dafür aber robuste, sichere und skalierbare Integrationslösungen. KI-ssist adressiert genau diese Anforderungen.

Welche Ziele verfolgt KI-ssist?

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre und endet am 31.05.2028. Das Konsortium setzt sich aus insgesamt fünf Partnern zusammen: der Technischen Hochschule Köln sowie den Industrieunternehmen WMV, PWM, IconPro und Maintastic.

Maintastic ist Projektpartner

Die Maintastic GmbH gehört zu den zentralen Partnern im Forschungsprojekt. Das Unternehmen mit Sitz in Aachen hat sich auf die Entwicklung innovativer Instandhaltungssoftware spezialisiert.
Das Maintastic CMMS mit Laptop-, Smartphone- und Kameraansicht zur Verwaltung von Assets, Tickets und Arbeitsabläufen.
Mit dem Maintastic CMMS (Computerized Maintenance Management System) bringen Unternehmen ihre Wartungs- und Instandhaltungsprozesse auf ein neues Level. KI-Sprachassistent, digitales Asset Management, Ticketsystem für Störmeldungen, Wartungsplanung, Anleitungen und Checklisten sowie Echtzeit-Kollaboration via Video und Chat sind digitale Werkzeuge für Instandhaltungsteams, um Stillstandzeiten zu minimieren und die Anlagenverfügbarkeit nachhaltig zu erhöhen.
Die langjährige Expertise macht Maintastic zu einem idealen Partner für die Entwicklung einer auf die Anforderungen der Industrie zugeschnittenen KI-Assistenzplattform.

Welchen Mehrwert bietet KI-ssist für KMU?

KI-ssist liefert eine skalierbare, rechtssichere und praxisorientierte Lösung, die

Damit setzt das Forschungsprojekt einen wichtigen Impuls für eine vernetzte, nachhaltige und intelligente Industrie in Nordrhein-Westfalen.

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