Ticketerstellung in der Instandhaltung: Wie ein KI-Agent per Sprache Ihren Arbeitsalltag erleichtert

Picture of <div class="post-authorline">   <span class="author-name">Vanessa Carolin Schröder</span>,   <span class="author-role">Online Marketing Managerin</span><br>   <time class="post-date" datetime="2026-07-16">Aachen, 20. Juli 2026</time>   <span class="sep"> | </span>   <span class="reading-time">19 Min. Lesezeit</span> </div>

Techniker steht mit einem Handy mit Maintastic App vor einer Maschine mit Störung
Die Ticketerstellung in der Instandhaltung befindet sich in vielen Unternehmen im Wandel. Als Teil der reaktiven Instandhaltung, die häufig eine zeitsensitive Angelegenheit darstellt, zählt hier jede Sekunde. Fällt eine Anlage aus, fehlt sie in der Produktion und führt im schlimmsten Fall zu weiteren Ausfällen. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist das ein entscheidender Faktor.
Umso wichtiger ist die schnelle Meldung von so vielen Details wie möglich, ohne erst durch die halbe Produktionshalle zu einem Computer laufen oder das Instandhaltungsteam telefonisch kontaktieren zu müssen. Dabei ist eine Instandhaltungssoftware mit Ticketsystem die erste Anlaufstelle für den Produktionsmitarbeiter, um direkt von der Anlage aus einen Störfall zu melden. Die KI-Ticketerstellung durch Spracheingabe mit Hilfe eines KI-Assistenten oder eines KI-Agenten bringt hier entscheidende Vorteile mit sich.
Lesen Sie in diesem Artikel, wie Ihnen der KI-Agent in der

Was steckt hinter KI-Ticketerstellung? Voice-to-Ticket und KI einfach erklärt

In Deutschland nutzen rund 57 % der Deutschen über 16 Jahren Sprachassistenten im Alltag, 97 % davon rein über das Smartphone für Suchanfragen, Informationsanfragen oder Ähnliches.1 Doch was genau sind Sprachassistenten eigentlich und an welcher Stelle, und vor allem in welcher Form, kommt KI ins Spiel?

Was ist ein Sprachassistent – und was kann er?

Sprachassistenten begegnen uns im Alltag bereits in vielen verschiedenen Situationen. Siri oder Alexa aber auch die Sprachsteuerung in unseren Autos sind sicherlich die bekanntesten Anwendungen, die regelmäßig genutzt werden. Doch was genau ist ein Sprachassistent eigentlich?
Sprachassistenten sind Dialogsysteme. Sie verstehen, was wir aussprechen und setzen unsere Anfragen auf Basis von voreingestellten Daten um, wie beispielsweise die Erstellung einer Einkaufsliste, das Setzen eines Timers oder die Frage, wie warm es heute wird. Sie reagieren damit auf vorher festgelegte Schlagwörter mit einer exakten Antwort mit Hilfe verknüpfter Dienste oder Funktionen auf unsere Fragen. Dadurch werden die Geräte gesteuert, ohne sie in die Hand nehmen oder die aktuelle Tätigkeit unterbrechen zu müssen.2

Was macht KI-Sprachassistenz daraus – und warum ist das der Unterschied?

Künstliche Intelligenz bringt nun den Sprachassistenten in eine neue Liga. So reagieren KI-Sprachassistenten ebenso auf das gesprochene Wort, können dies jedoch auf eine komplexere Art verarbeiten. Während herkömmliche Sprachassistenten nur auf spezifische Schlagwörter reagieren, ermöglicht es KI, Zusammenhänge in natürlicher Sprache und den Kontext zwischen mehreren Anfragen aufrecht zu halten und zu verarbeiten. Dabei nutzt sie Large Language Modelle und analysiert den Kontext zu dem, was ihr diktiert wurde. Dadurch wird das Ergebnis zielsicher und in Sekundenschnelle ausgegeben – entsprechend dem Bedarf des Nutzers und der Aufgabe, die der KI Sprachassistent erfüllen soll.

Neben der Verarbeitung von Information ist ein weiterer Vorteil von KI-Sprachassistenten, dass er innerhalb seines Zwecks weiter lernt und dadurch seine Datenverarbeitung und die Qualität der Ergebnisse stetig verbessert. Das hilft nicht nur den Nutzern im Alltag, die regelmäßig mit dem KI-Agenten arbeiten, sondern führt auch zu einer höheren Effizienz, die gerade in zeitsensitiven Umfeldern wie der Instandhaltung entscheidend ist.

Finden Sie hier heraus, wie die KI-Ticketerstellung mit der Voice-to-Ticket-Technologie von Maintastic Ihre Arbeitsabläufe vereinfacht.

Der Alltag in der Instandhaltung: Wo Zeit und Informationen verloren gehen

KI-Sprachassistenten bieten einen großen Mehrwert, wenn es um die mobile Erstellung von Tickets bei Störfällen von Maschinen und Anlagen geht. Dazu wurde von Maintastic die Voice-to-Ticket Technologie (V2T) entwickelt, die die mobile Instandhaltungs-App zu aufmerksamen Zuhörern macht.
Von seltsamen Geräuschen, über Fehlercodes, bis hin zum kompletten Ausfall von Maschinen und Produktionsanlagen – Störungen, egal welcher Art, lassen sich im laufenden Betrieb nicht komplett vermeiden. In der reaktiven Instandhaltung ist dabei besonders wichtig, dass die Ticketerstellung schnell erfolgt, um langfristige Ausfälle zu verhindern.
Ein Ticketing System zur strukturierten Aufnahme und Priorisierung von Störfällen und Reparaturanfragen ist dabei ein entscheidender Faktor. Im laufenden Betrieb steht die saubere Erfassung von Störmeldungen jedoch im Konflikt mit hohem Zeitdruck. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Dokumentation nicht mobil und direkt an der Maschine möglich ist. Häufig erfolgt die Meldung von Störfällen noch schriftlich über Störzettel, über die manuelle Eingabe in Excel-Tabellen oder ERP-Systemen wie SAP oder gar durch telefonische Meldung beim Instandhalter ohne jegliche Erfassung. Die Wege zwischen Anlage und Büro, die Rückfragen zur technischen Klärung oder auch Sprachbarrieren können an dieser Stelle die Effizienz stark beeinflussen.
Doch selbst wenn ein mobiles Endgerät mit digitalem Ticketsystem an der Anlage zur Verfügung steht, beispielsweise ein Tablet oder ein Smartphone, kann es Hindernisse für eine schriftliche Ticketerstellung geben. Sind die Hände vom Arbeiten stark verschmutzt oder stecken aufgrund von Arbeitssicherheit in Handschuhen, kann auch das den Prozess behindern.
Ein letzter Faktor, und wahrscheinlich der wichtigste, ist der Detailgrad des Tickets. Muss im laufenden Betrieb schriftlich ein Störfall gemeldet werden, ist selten ausreichend Zeit vorhanden, das Ticket so ausführlich wie möglich zu formulieren und jedes Detail der Störung zu erfassen, um dem Instandhaltungsteam ausreichend Informationen zur Vorbereitung der Störungsbehebung zu liefern.
Laut Studien tippen wir durchschnittlich ca. 38 Wörter in 1 Minute am Smartphone.3
Selten lassen sich ein Störfall und die Umstände seines Auftretens mit nur 38 Wörtern vollständig beschreiben. Dauert bereits ein so kurzer Text etwa eine Minute, wird schnell deutlich, wie zeitaufwendig die Erstellung einer detaillierten Störmeldung sein kann. Im Arbeitsalltag fehlt dafür jedoch meist die Zeit.
Im Durchschnitt sprechen wir zwischen 90 und 120 Wörtern in 1 Minute während einer normalen Konversation.4
In Industrieunternehmen arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Sprachräumen zusammen. Entsprechend ist häufig Englisch die gemeinsame Unternehmenssprache. Auf diese Weise ist eine einheitliche Kommunikation gesichert. Dennoch kann es in vielen Fällen einfacher sein, Störmeldungen in seiner Muttersprache aufnehmen zu können. Hier ermöglicht der Einsatz von KI-Agenten in der Spracherfassung eine reibungslose Übersetzung in die hinterlegte Zielsprache.

Aufgrund dieser Faktoren sind zum einen wichtige Informationen für Instandhaltungstechniker nicht erfasst worden, der eine Reparatur bestmöglich vorbereiten möchte. Zum anderen fehlt es an Dokumentation, wie sie sich äußert und wie die Lösung aussehen könnte, sollte die Störung noch einmal auftreten.

An dieser Stelle setzt Voice-to-Ticket zur Instandhaltung an. Mit wenigen Klicks wird das System auf dem Smartphone geöffnet, in der Anwendung auf „Ticket erstellen“ geklickt und die KI-Ticketerstellung ausgewählt. Und schon kann der Produktionsmitarbeiter einfach erzählen, was passiert und ihm aufgefallen ist. Das ermöglicht nicht nur eine mühelose Methode zur Datenerfassung, sondern spart zusätzlich Zeit.
Techniker läuft durch Produktionshalle mit Handy in der Hand und nimmt per Voice-to-Ticket ein Ticket auf.

So funktioniert KI-Ticketerstellung in der Praxis: 3 Szenarien aus der Instandhaltung

Szenario 1 – Störmeldung direkt an der Anlage

Es ist kurz nach Schichtbeginn. An einer Produktionslinie zeigt eine Pumpe auffälliges Verhalten – ungewöhnliche Vibrationen, begleitet von einem metallischen Geräusch. Der Anlagenführer bemerkt die Störung sofort, hat aber weder die Qualifikation noch den Auftrag, selbst einzugreifen. Er muss ein Ticket erstellen, damit die Instandhaltung informiert wird und jemand zur Maschine kommt.
Was in diesem Moment fehlt, ist Zeit – nicht für die Diagnose, sondern für die Dokumentation. Das Tablet liegt im Pausenraum, der PC ist im Büro, und bis eine Meldung vollständig im System steht, sind bestimmt zehn bis fünfzehn Minuten vergangen. Informationen, die auf dem Weg dorthin verloren gehen, fehlen später bei der Analyse..

Mit der Voice-to-Ticket Technologie ändert sich dieser Ablauf grundlegend. Der Anlagenführer spricht seine Beobachtung direkt aus – ohne den Maschinenbereich zu verlassen:

Ich stehe gerade an Pumpe P-07 in Halle 3. Die Maschine läuft seit Schichtbeginn mit starken Vibrationen, das klingt irgendwie metallisch, so ein Schleifen. Das hatte sie gestern noch nicht. Die Produktion läuft im Moment noch weiter, aber ich würde sagen, das sollte sich jemand so schnell wie möglich anschauen, bevor sich das verschlimmert. Ich tippe auf ein Problem mit dem Lager, bin aber kein Instandhalter – kann das nicht genau einschätzen. Bitte schickt jemanden vorbei.

Der KI-Sprachassistent verarbeitet diese Aussage und erstellt daraus ein strukturiertes Ticket – inklusive Anlagenreferenz, Fehlerbeschreibung, Prioritätseinstufung, ggf. Übersetzung in eine Zielsprache und Zeitstempel. Der Anlagenführer sieht das Ergebnis auf seinem Mobilgerät, fügt evtl. noch Fotos oder Videos vom Fehlerbild hinzu, prüft es kurz und bestätigt die Meldung mit einem Klick.
Das Ticket ist vollständig, sofort im System sichtbar und direkt der richtigen Anlage zugewiesen – noch bevor der Anlagenführer seinen Platz verlassen hat. Die Instandhaltung wird benachrichtigt und kann die Priorität bewerten, bevor überhaupt jemand zum Telefon greift.

Szenario 2 – Schichtübergabe ohne Informationsverlust

Schichtübergaben sind in der Instandhaltung kritische Momente. Was die Frühschicht in zwölf Stunden beobachtet, bewertet und begonnen hat, muss vollständig und korrekt bei der Spätschicht ankommen. In der Praxis passiert das häufig mündlich, auf Zuruf oder mit handschriftlichen Notizen – und damit fehleranfällig.
Typische Probleme bei klassischen Übergaben:
Die Voice-to-Ticket Technologie schafft hier eine einfache Lösung: Der Techniker am Ende seiner Schicht spricht seine offenen Punkte direkt in das System – im Gehen, auf dem Weg zum Umkleideraum, ohne PC oder Formular.

Kompressor K-12 läuft seit heute Mittag mit erhöhtem Geräuschpegel. Ölstand wurde geprüft, ist in Ordnung. Empfehle, in der Spätschicht den Riemenspannung zu kontrollieren. Ticket ist offen, Priorität mittel.

Das erstellte Ticket ist sofort für die Spätschicht sichtbar, vollständig dokumentiert und der richtigen Anlage sowie dem zuständigen Team zugewiesen. Die Übergabe findet nicht mehr zwischen zwei Personen statt – sie findet im System statt, nachvollziehbar und unabhängig davon, wer als Nächstes die Schicht übernimmt.
Das Ergebnis: Kein Wissen geht verloren. Kein Symptom wird übersehen, weil es „nur mündlich erwähnt“ wurde. Und die Folgeschicht startet nicht bei null, sondern mit einem vollständigen Bild.

Szenario 3 – Erfahrungswissen sichern, bevor es das Unternehmen verlässt

In vielen produzierenden Betrieben sitzt das wertvollste Wissen nicht in Dokumentationen oder Handbüchern – sondern in den Köpfen der Mitarbeiter, die seit zwanzig oder dreißig Jahren täglich an denselben Anlagen arbeiten. Sie wissen, welche Pumpe im Winter anders anläuft, welcher Kompressor vor einem Ausfall immer zuerst an einer bestimmten Stelle warm wird und welche Wartungsintervalle im Herstellerhandbuch schlicht zu großzügig kalkuliert sind. Dieses Wissen ist real, erprobt und betriebskritisch – und in den meisten Unternehmen nirgendwo dokumentiert.

Wenn diese Mitarbeiter in Rente gehen, geht dieses Wissen mit ihnen.
Voice-to-Ticket bietet hier einen Ansatz, der so niedrigschwellig ist, dass er tatsächlich genutzt wird: Der erfahrene Mitarbeiter erstellt ein Ticket vom Typ „Wissensartikel“ – direkt an der Anlage, per Sprache, ohne Formular und ohne IT-Kenntnisse.

Ich möchte einen wichtigen Aspekt für die Anlage K-04 in Halle 2 hinterlegen. Das Lager an dieser Maschine sollte eigentlich alle 6 Monate getauscht werden, aber aus meiner Erfahrung hält es im Sommer deutlich kürzer, weil die Halle sich aufheizt und das Fett schneller austrocknet. Ich würde empfehlen, den Wechselintervall von April bis September auf vier Monate zu verkürzen. Habe ich die letzten acht Jahre so gemacht und damit nie einen ungeplanten Ausfall gehabt.

Das erstellte Ticket ist dauerhaft im System gespeichert, der Anlage direkt zugeordnet und für alle berechtigten Mitarbeiter einsehbar. Neue Kollegen, Instandhaltungsleiter und Schichtverantwortliche haben ab diesem Moment Zugriff auf eine Information, die vorher ausschließlich an eine Person gebunden war.
Das ist kein Ersatz für strukturiertes Wissensmanagement – aber es ist ein realistischer erster Schritt in Betrieben, in denen für aufwendige Dokumentationsprozesse schlicht keine Zeit ist. Die Hürde ist so gering wie möglich: sprechen, bestätigen, fertig. Das Wissen bleibt. Die Person kann in Rente gehen.

Welche Vorteile bringt der KI-Agent für Techniker und Instandhaltungsteams?

Mit diesen Einsatzmöglichkeiten bringt die KI-Ticketerstellung gerade für KMU viele Vorteile.

KI-Ticketerstellung bei Maintastic: So funktioniert Voice-to-Ticket im CMMS

In der Instandhaltungssoftware von Maintastic ermöglicht Voice-to-Ticket, und damit die KI-Ticketerstellung, die mobile Erfassung von Störmeldungen per Spracheingabe. Sie bildet eine Alternative zur weiterhin bestehenden Möglichkeit, Störfälle wie gewohnt schriftlich mit Hilfe der gewohnten im Ticket System zu erfassen. Dabei wird das Ticket direkt der Anlage zugeordnet, die von der Störung betroffen ist.

Bei beiden Varianten ist der Ablauf im Anschluss der gleiche, sobald sich die Ticket-Maske öffnet:

Das Ticket wird nach Speichern ebenso direkt in der Webansicht der Software abgebildet und ist so dort für den Instandhaltungsleiter und das Instandhaltungsteam, sowohl im Ticketbereich als auch in der Anlagenübersicht einsehbar.

Sprachgesteuerte Systeme und Datenschutz: Was Sie wissen sollten

Wer Sprache in einem Unternehmen digital erfasst, stellt sich zu Recht die Frage, was mit diesen Daten passiert. Bei sprachgesteuerten Systemen im industriellen Umfeld sind drei Punkte entscheidend: Was wird gespeichert, wie lange wird es gespeichert und wer hat Zugriff darauf. Maintastic speichert nicht die Audioaufnahme selbst, sondern ausschließlich das daraus erzeugte, strukturierte Ticket – die Sprache ist ein Eingabemedium, kein Archivformat. Was im System verbleibt, ist die Information, nicht die Aufnahme.
Für Unternehmen, die einen verlässlichen Nachweis zur Datensicherheit benötigen, ist Maintastic nach ISO 27001 zertifiziert – dem international anerkannten Standard für Informationssicherheits-Management. Das bedeutet: Datensicherheit ist kein Versprechen, sondern ein geprüfter und dokumentierter Prozess. Darüber hinaus sollte klar geregelt sein, welche Mitarbeiter Zugriff auf welche Tickets haben – nicht jede Meldung ist für jeden im Betrieb relevant. Sprachgesteuerte Ticketerstellung ist kein Sicherheitsrisiko, wenn das System diese Grundprinzipien konsequent umsetzt – und bei Maintastic sind sie es.

Warum KI im Arbeitsalltag kein Risiko, sondern eine Erleichterung ist

Im Zuge dessen ist ein weiterer Faktor abzugrenzen, wie KI eingesetzt wird und wie sie aufgebaut und gehostet wird. Viele haben dabei aktuelle Entwicklungen und Schlagzeilen vor Augen, die vor allem im Alltag genutzte KI-Programme wie ChatGPT oder auch Gemini von Google betreffen. Wichtig zu beachten ist, dass dies öffentlich genutzte KI-Systeme sind. Das bedeutet, dass jeder Nutzer mit seinen Eingaben das Large Language Modell (LLM) nutzt und auch mit jeder Eingabe und Ausgabe weitertrainiert. Das ist für ein Arbeitsumfeld mit sensiblen Daten sicherlich nicht in jedem Fall die richtige Anwendung.
KI-Agenten und KI-Sprachassistenten, die gezielt in Instandhaltungssoftware eingesetzt werden, sind im Regelfall auf genau diesen Einsatz zugeschnitten. Das bedeutet, dass die aufgenommenen Daten nicht öffentlich zugänglich sind, sondern lediglich intern für das eigene System genutzt werden.
Der Gedanke des Einsatzes von KI-Agenten in diesem Kontext ist vor allem der, dass sie zeitintensive Aufgaben von Produktionsmitarbeitern und Technikern erleichtern. Dazu zählt in erster Linie die Vereinfachung von Prozessen, die vorher umfangreich und händisch von Mitarbeitern durchgeführt und geprüft wurden. Darunter fällt nicht nur die Aufnahme von Störmeldungen mit der Voice-to-Ticket-Technologie, sondern auch Dinge, die daraus resultieren, wie die Priorisierung von Tickets, die Aufteilung von Aufgaben und die Vorbereitung der Maßnahmen zur Störungsbeseitigung. Auf diese Weise können alle beteiligten Mitarbeiter ihre Arbeitszeit passend strukturieren und sich schnell wichtigen Dingen widmen, während sie zuvor einen Großteil ihrer Arbeit mit dem manuellen Erstellen von Tickets in ERP-Systemen sowie mit der umständlichen Organisation von Anfragen verbrachten.
Ein Punkt, der viele sicherlich ebenso im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, ist die Kontrolle der Daten. Bei den meisten KI-Sprachassistenten wird das Ergebnis ystrong>vor Speicherung noch einmal zur Übersicht abgebildet, sodass die Inhalte manuell überprüft und vor allem angepasst werden können. Mit diesem als “Human-in-the-Loop“ bezeichneten Mechanismus bleibt die Kontrolle komplett bei den Mitarbeitern.

CMMS von Maintastic – Mehr als nur ein Ticketsystem

Das Computerized Maintenance Management System (CMMS) von Maintastic ist dabei weitaus mehr als nur ein Ticketsystem mit KI-gestützter Ticketerstellung und KI-Agent in der reaktiven Instandhaltung.

Im Folgenden sind die Funktionen aufgeführt, die sich bei Kunden in der Praxis als zentral für ein modernes Instandhaltungsmanagement erwiesen haben.

Verwaltung von Maschinen, Anlagen oder Komponenten inklusive Stammdaten, Seriennummern und Standortinformationen.

Anlegen zyklischer Wartungspläne für Maschinen, prüfpflichtige oder kritische Anlagen zur präventiven Instandhaltung

Übersicht aller offenen, laufenden und erledigten Aufträge inklusive Status, Fristen und Rückmeldungen.
Bereitstellung von Checklisten, Prüfprotokollen oder Wartungsanleitungen für standardisierte Arbeitsabläufe zur autonomen Instandhaltung.

Zusammenarbeit mit Maschinenlieferanten

Per Live-Video & Chat mit Maschinenherstellern im Kontext von Maschinen, Meldungen und Abreitsaufträgen zusammenarbeiten.
Mobiler Zugriff auf wesentliche Funktionen. Dazu gehören: Störungen sprachgesteuert mit KI melden, Aufträge abarbeiten, Rückmeldungen erfassen, Checklisten abhaken oder die Maschinenhistorie einsehen.

Schnittstellen

Zustände mit IoT-Systemen überwachen & Tickets automatisch erstellen im Zuge der vorausschauenden Instandhaltung.

Integration in ERP-Systeme

Automatisierte Übertragung von Stammdaten, Aufträgen und Dokumentationen.

Individualisierungsgrad

Flexible Systemkonfiguration über individuelle Eingabemasken und Pflichtfelder für Tickets sowie Arbeitsaufträge.

Diese Funktionen machen Maintastic CMMS zu einer passenden Wartungssoftware in unterschiedlichen Branchen. So wird sie nicht nur in der produzierenden Industrie, Prozessindustrien wie die Pharmaindustrie oder der chemischen Industrie, sowie Bau und Bergbau verwendet. Auch in der Lebensmittelproduktion, Transport & Intralogistik oder in Verteidigung & Sicherheit kann die Instandhaltungssoftware umfangreich eingesetzt werden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu KI-Agenten und Ki-unterstützte Ticketerstellung

Was sind die Vorteile eines Sprachassistenten im Arbeitsalltag?

Wer an einer Anlage steht, hat selten beide Hände frei für ein Formular. Mit Maintastic wird die Störung direkt vor Ort per Sprache gemeldet – das System erstellt mit Hilfe eines KI Agenten daraus ein vollständiges Ticket. Keine Umwege, kein Informationsverlust, keine Verzögerung bis zum nächsten PC.
Die KI-gestützte Sprachverarbeitung in Maintastic benötigt eine aktive Verbindung, da die Interpretation serverseitig erfolgt. Für Bereiche mit eingeschränktem WLAN empfiehlt sich eine stabile Mobilfunk- oder Netzwerkanbindung am Einsatzort.
Ja – das ist fester Bestandteil des Prozesses. Maintastic zeigt das erzeugte Ticket unmittelbar nach der Spracherfassung zur Kontrolle an. Felder können angepasst, Prioritäten korrigiert und fehlende Informationen ergänzt werden. Der Mitarbeiter behält die volle Kontrolle, bevor das Ticket ins System geht.
Ja, der Maintastic KI Agent ist auf das industrielle Umfeld ausgerichtet und verarbeitet technische Begriffe wie „Lagerschaden“, „Druckverlust“ oder anlagenspezifische Bezeichnungen wie „Pumpe P-07″ zuverlässig. Anders als Consumer-Sprachassistenten ist das System nicht für den Alltag, sondern für den Produktionsbetrieb konzipiert.
Nein. Das Prinzip ist denkbar einfach: Das Problem wird so beschrieben, wie man es einem Kollegen schildern würde – in eigenen Worten, ohne feste Struktur oder Befehle. Die Voice-to-Ticket-Technologie von Maintastic übernimmt die Aufbereitung. Eine gesonderte Einweisung oder Schulung ist dafür nicht erforderlich.
Eine berechtigte Frage. Maintastic speichert grundsätzlich nicht die Audioaufnahme selbst, sondern ausschließlich das daraus erzeugte, strukturierte Ticket. Die Sprachaufnahme ist Eingabemedium – kein Archiv. Verarbeitung und Datenhaltung erfolgen nach DSGVO-Anforderungen. Maintastic ist darüberhinaus nach ISO 27001 zertifiziert.

Machen Sie den nächsten Schritt in Ihrer Instandhaltung

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und erfahren Sie, wie die KI-Ticketerstellung in Ihrem Unternehmen unterstützen kann. In einer persönlichen Tour durch unsere Software zeigen wir Ihnen zusätzlich, wie Maintastic zu weiteren Anforderungen passt. Oder starten Sie direkt selbst mit einem 14-tägigen kostenlosen Testzugang.

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